Paris und Frankreich sind für mich seit meiner Jugend ein schwieriges Pflaster. Die Sprache ist nicht meine, einige meiner unerfreulicheren Erfahrungen als junge Frau sind mit Frankreich und Franzosen verbunden und ich ziehe italienisches Essen und Wein schon immer dem französischen und englische Krimis und Filme den französischen vor. Aber weil ich mich Herausforderungen stellen will, traue ich mich nun zum ersten Mal alleine nach Paris und Frankreich – und will auf der brandneuen VIVA Beyond auf den Spuren des Impressionismus wandeln.
In diesem Blog geht es um die ganze Reise – und sie startet an einen Sonnabend morgens um sieben, wenn die Welt noch in Ordnung sein soll, am Südkreuz. Der direkte ICE von Berlin nach Paris hält auch am Südkreuz, allerdings „wegen verspäteter Bereitstellung des Zuges“ mit 7 Minuten Verspätung. Da es Pfingstsamstag ist, ist der Zug gut ausgebucht, selbst die 1.Klasse ist voll. Aber ich habe einen reservierten Platz und ein gutes Buch dabei. Eigentlich sollte der Zug die Verspätung bis Paris wieder einholen, aber dann gab es eine dieser typischen Bahn-Aktionen: Der (volle) Zug hielt ausserplanmäßig in Kehl, nicht um der Bundespolizei die Gelegenheit zu geben, innerhalb der Schengen-Grenze zu kontrollieren, sondern um Fahrgäste eines liegengebliebenen (vollen) ICE aus München aufzunehmen. Dafür gab es verschiedene, nicht zusammenpassende Informationen, die zugestiegenen Fahrgäste standen in den Gängen und schließlich gab es die Info, dass in Straßbourg für diese Fahrgäste ein TGV zur Weiterfahrt nach Paris bereitstünde. Es hat unserem ICE letztlich 40 Minuten Verspätung durch Langsamfahren und ungeplantes Stehen in Kehl eingebracht, um als Transfer für die gestrandeten Passagiere von Kehl nach Straßbourg zu fungieren – und ein Teil der in Kehl zugestiegenen Fahrgäste kam wieder in unseren Zug zurück, weil sie in Straßbourg auf dem Bahnhof den versprochenen TGV nicht gefunden haben.

Die deutsche Bundesbahn wurde ihrem Ruf also auch auf dieser Reise gerecht, aber ich bin angekommen, es gab Kaffee und die Klimaanlage funktionierte.
Ich hatte mit einem Vorlauf von einem Jahr in der Nähe des Bahnhofs ein Zimmer in einem Novotel mit drei Minuten Fußweg gebucht, das im Dezember zur Radisson-Gruppe gewechselt ist und die Konditionen der ursprünglichen Buchung garantiert hat. Und statt für meinen Accor-Gold-Status habe ich was für meinen Radisson-Premium-Status getan. Das Zimmer war sauber und hatte alles, was man braucht. Kann man wieder buchen.


Bevor ich aufs Schiff konnte, hatte ich eine Nacht und zwei halbe Tage in Paris. Die Zeit habe ich genutzt, um ohne grösseres Ziel zu Fuß gemächlich jenseits der Touri-Hotspots durch Paris zu bummeln.



https://de.wikipedia.org/wiki/Porte_Saint-Denis





Ab 15 Uhr war am Sonntag für die Kabinengäste das Einchecken möglich – und nachdem mein Taxi im 2.Anlauf auch zum Schiff gefunden hat, hat dann das Abenteuer Flusskreuzfahrt begonnen.
Meine Betrachtung zum Schiff und dem neuen Konzept habe ich in einem eigenen Blogbeitrag zusammengefasst:
Nach dem Einchecken und dem Auspacken des Koffers musste ich erstmal die Aussicht von Deck geniessen.

Nach dem ersten guten Abendessen im Riverside konnte man ohne Jacke auf dem vorderen Aussichts-Deck sitzen, ein Getränk geniessen und auf die Illumination des Eiffeltowers warten.




Der erste Stop am Pfingstmontag war in Conflans. Dort startete der inkludierte Ausflug nach Auvers-sur-Oise auf den Spuren des Spätwerks von Vincent van Gogh https://meinfrankreich.com/vincent-van-gogh-die-letzten-70-tage-in-auvers/.














Nach diesem Ausflug hatte man noch Zeit zum Mittagessen am Schiff und/oder konnte noch etwas auf eigene Faust den Liegeort Conflans erkunden.

Am frühen Abend ging es weiter zum nächsten Stop: Rouen https://de.wikipedia.org/wiki/Rouen.



















Nach dem Stop in Rouen ging es weiter Richtung Le Havre – mit einem kurzen Halt in Duclair und Caudebec, damit die Beyond-Suiten-Gäste ihr Sterne-Erlebnis geniessen konnten. Es gab aber auch an Bord ein gutes Abendessen.



Hinter der Brücke und der Schleuse von Tancarville ist das Schiff von der Seine in den Kanal gewechselt und hat dann in der Nacht Le Havre erreicht – an einem Liegeplatz im Bassin Vauban.
In Le Havre lag das Schiff über Nacht – und jenseits der Möglichkeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, gab es verschiedene Ausflugsmöglichkeiten.

Den ersten Tag in Le Havre habe ich für einen Ausflug nach Etretat genutzt.


Die Gärten von Etretat https://etretatgarden.fr/en liegen oberhalb des Ortes mit einem guten Ausblick und sind selbst ein Kunstwerk mit integrierten Kunstwerken, die teilweise vor Ort und für diesen Garten geschaffen werden – ein wunderbares Museum im Freien, durch das man wandeln kann. Der Landschaftsarchitekt Alexandre Grivko hat 2016 Haus und Garten, die Villa Roxelane, von Madame Thébault, einer berühmte Schauspielerin um die Wende des 19. Jahrhunderts, mit einen herrlichen Blick auf die Aiguille Creuse und die Klippen, erbaut, übernommen und deren durch das Werk Monets angeregte Gartengestaltung neu interpretiert und mit zeitgenössischer Kunst verbunden.

















Auf der Rückfahrt zum Schiff ergab sich noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Le Havre https://de.wikipedia.org/wiki/Le_Havre und die von Auguste Perret nach der Zerstörung im 2.Weltkrieg wiederaufgebaute Innenstadt, heute ein Weltkulturerbe.








Am zweiten Tag bin ich mit einem Ausflug nach Honfleur unterwegs gewesen. Am Weg dorthin sind wir durch den Hafen und über die Pont Normandie gefahren, beides auch eindrucksvoll.





https://www.pontsnormandietancarville.fr/
Ziel der Fahrt war der Fischerort Honfleur https://de.wikipedia.org/wiki/Honfleur, der noch zahlreiche erhaltene alte Häuser hat.


















https://de.wikipedia.org/wiki/Stade_Oc%C3%A9ane
Nach diesem Ausflug auf die andere Seite der Seinemündung ging es wieder zurück Richtung Paris.



Von Vernon aus ging es in Monets Garten in Giverny https://claudemonetgiverny.fr/. Dort blühten unendlich viele Blumen, Insekten schwirrten herum und es gab immer wieder neue Eindrücke.


















Nach diesem Wandeln durch viele verschiedene Blumenansichten (mit ziemlich vielen anderen) ging es zurück zum Schiff. Von dort ging es am Nachmittag zurück nach Paris. Am Abend gab es noch das Gala-Dinner, ein guter Abschluss des Tages und auf hohem Niveau.



Das Schiff ist dann in der Nacht von Freitag auf Sonnabend wieder in Paris angekommen. Die Reise endet offiziell am Sonntag Morgen, so dass man noch einen Tag in Paris hat. Da ich am Sonntag Vormittag mein letztes Elphi-Matinee-Abonnement-Konzert der Saison in Hamburg hatte, habe ich auf diesen Tag bei brütender Hitze und mit vielen anderen Touristen verzichtet, lieber in Ruhe gefrühstückt und dann meine Sachen gepackt. Ich hatte mir eine Verbindung von Paris über Karlsruhe nach Hamburg gebucht, die nochmal alles Gute und alles Schlechte zum gegenwärtigen Bahnfahren zusammengebracht hat.
Erste Aufgabe war aber, ein Taxi zu bekommen, dass mich vom Schiff zum Gare D’Est bringt. Dieses Mal hatte ich die Rezeption gebeten, mir eines zu besorgen – und wurde während der Wartezeit von 20 Minuten zauberhaft betreut. Aber es scheint eine Herausforderung zu sein, dass Taxis auch zu diesem Hafen kommen, die App der Kollegin der Rezeption versprach mehrfach, dass der Wagen gleich da sei, was er aber nicht war. Ich hatte vorsorglich genug Zeitpuffer eingeplant und war rechtzeitig am Bahnhof.

Für die Reise von Paris nach Hamburg hatte ich mir eine Verbindung über Karlsruhe (mit geplant 50 Minuten Umsteigezeit) gebucht. Die Strecke Paris – Karlsruhe bedient ein ICE, Karlsruhe – Hamburg ist ein ECE. Der ICE fuhr pünktlich in Paris los und war bei seinem einzigen Halt in Strasbourg noch pünktlich. Eigentlich hält der ICE zwischen Paris und Karlsruhe nur in Straßbourg. Aber der bisher pünktliche Zug bekommt eine reguläre Verspätung, weil der Zug in Kehl für Kontrollen der Bundespolizei im Schengengebiet hält. Vorher wird man dreisprachig durch eine Bandansage informiert, dass man auch nicht an den offenen Türen während des Haltes rauchen darf und man auch auf den Toiletten kontrolliert würde. Und natürlich wartet der ICE zusätzlich vor Kehl, weil das Gleis noch belegt ist. Nach Kehl gibt es dann erstmal lange Ansagen, welche ICE jetzt in Karlsruhe nicht mehr erreicht werden, u.a. die nach Stuttgart, München und Berlin. Die Stimmung bei meinen Mitreisenden, die alle ihre Anschlüsse nicht erreichen, wird deutlich schlechter. Die Zugchefin sagt an, dass die Fahrgäste, die fit und schnell genug sind, noch den ICE nach Berlin erreichen könnten. Aber den Ärger für die +22 in Karlsruhe wegen Wartezeit auf ein freies Gleis und die Zeit, die die Bundespolizei braucht, um den Ausweis jeden Fahrgastes zu kontrollieren, veranlasst durch den bundesdeutschen, von der CSU gestellten, Innenminister, bekommt ungerechtfertigterweise die Bahn ab.
Zuvor gab es allerdings ein gutes Beispiel, was bei der Bahn selbst schiefläuft: beim Speisewagen. Er war da. Es gab Personal. Die Geräte funktionieren. Aber der Warenbestand ist ziemlich ausgedünnt: Ein ICE der DB, der (ohne Verspätung) zweieinhalb Stunden von Paris nach Karlsruhe fährt, hat zwar noch fünf Sorten Bier und Cola, aber keine anderen Softgetränke mehr an Bord und die Milch für den Cappucino war auch aus. Es gab aber immerhin Kaffee.
Und so war bei der Ankunft in Karlsruhe meine Umsteigezeit gar nicht mehr so lange. Allerdings sollte man gut zu Fuss sein, denn Fahrtreppen gibt es keine am Bahnhof. Treppensteigen mit Koffer zum Gleiswechsel ist immer ein kleines Workout.
Dann ein Geschenk für Bahnreisende; der ECE ist eine SBB-Garnitur. Man kommt sich wie in einer anderen Welt vor. Viel Platz überall. Sauber. Gepflegt. Wertig.

Und natürlich hat ein SBB Zug, der von Basel aus quer über sieben Stunden durch Deutschland nach Hamburg fährt, genug Milch für einen Cappucino an Bord – auch wenn die Preise Schweizer Niveau haben. Das ist es wert.


So endete diese Reise für mich zunächst in Hamburg und ich konnte die Woche auf der Seine mit einer Nacht in einem meiner Lieblingshotels, dem 25h Hafencity, dem besten Frühstück der gesamten Reise, einem schönen Matinee-Konzert in der Elphi und einem Mittagessen in der Brasserie Carls ausklingen lassen.
Wenn man Ende Mai unterwegs ist, hofft man zwar auf gutes Wetter, aber die Hitzewelle, die in dieser Woche u.a. in Frankreich zu beobachten war, habe ich natürlich auch mitbekommen. https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/wetter/id_101275622/frankreich-wetterdienst-warnt-hitzewelle-ist-historisch.html
Deshalb habe ich es ruhiger angehen lassen, eher den Schatten gesucht und viel Wasser getrunken. Und habe insgesamt das Beste für mich aus dieser Woche gemacht.
Was ich u.a. gelesen habe
Eine solche Reise, zumal mit zwei langen Bahnfahrten, ist eine gute Gelegenheit zum Lesen, zum Beispiel beim guten Wetter an Deck.


Tipps

1. Da ich versuche, mit möglichst Gepäck wenig während des Tages unterwegs zu sein und gerne mit Kreditkarte zahle, die aber gut verstaut ist, nutze ich gerne ein NFC-fähiges Armband von LAKS. Die Zahlung damit hat auf dieser Reise überall geklappt, wo ich mit Karte zahlen konnte.
2. Man kommt mit der Bahn eigentlich ganz gut nach Paris, wenn man ein paar Grundregeln fürs Bahnfahren beachtet:

– Wenn es einen direkten Zug zum Zielort gibt, sollte man den nehmen, selbst wenn er morgens um sieben fährt
– Auf langen Strecken sollte man einen Platz reservieren und überlegen, in ein Sparticket 1.Klasse zu investieren

– Da man nicht weiß, ob der Speisewagen funktioniert, zumindest Wasser und nette Snacks dabei haben; wenn man Glück hat, bekommt man aber unterwegs einen frischen Kaffee.
– Für den französischen Teil der Strecke braucht man eine Reservierung. Wenn man z.B. im Gare D’Est einsteigt, wird vor Betreten des Bahnsteigs geprüft, ob man eine Reservierung und ein Ticket für diesen Zug hat. Deshalb sollte man 10-15 Minuten vor Abfahrt des Zuges am Bahnhof sein.
3. Wer bei der Deutschen Bahn aufgrund seines Bahnbonus-Status Zugang zur DB-Lounge hat, kann bei den Railteam-Partner-Bahnen, z.B. der SNCF, deren Lounges, z.B. die InOui-Lounge, ebenfalls nutzen. Das ist deutlich angenehmer als auf dem Bahnhof selbst zu warten, auch wenn man am Gare D’Est etwas nach dem Fahrstuhl zur im 1.Stock gelegenen Lounge suchen muss.



– Die Deutsche Bahn betreibt mit der SNCF gemeinsam Züge zwischen Deutschland und Frankreich mit zweisprachigem Personal. Das Personal im Speisewagen kann sogar mehrsprachig erklären, was überhaupt verfügbar ist. Spoiler: Es ist in Regel einfacher zu fragen, was gerade überhaupt angeboten werden kann.
4. Wenn man die Anreise zu einer Kreuzfahrt – sei es auf dem Fluß oder dem Meer – selbst organisiert, sollte man immer eine Anreise mindestens am Vortag und eine entsprechende Übernachtung (auch im Reisebudget) mitplanen. Züge und Flugzeuge verspäten sich oft genug – und am Anfang einer Urlaubsreise braucht man keinen Stress. Wenn man die An-/Abreise bei der Reederei mitbucht, dann müssen die sich – im Rahmen des Pauschalreiserechts – darum kümmern, wie man pünktlich aufs Schiff kommt.
5. In der App Cruise Globe https://thecruiseglobe.com/ kann man mittlerweile auch Flußkreuzfahrten dokumentieren. Bei dieser Erweiterung läuft noch nicht alles rund, aber es ist schön, dass man jetzt dort auch diese Reisen dokumentieren kann. Für diese Reise schaut das so aus

Was mir gefallen hat
1.Das Frühstück und der Lunch werden im Riverside serviert. Durch die geringere Zahl von Passagieren gibt es in der Regel keine Probleme einen Platz zu finden und auch Tische, die gut für Alleinreisende geeignet sind. Und auch abends verteilen sich die Reisenden so, dass man keine Probleme hat, einen Tisch zu finden. Das VIVA-Konzept gefällt mir hier besonders: freie Platzwahl und – bis auf das Gala-Dinner – kann man im Zeitfenster wählen, wann man essen geht.

2. Das Wetter auf dieser Reise war warm und sonnig – und es war auch abends noch warm genug, an Deck zu sitzen. Und auch hier gibt es genug Platz, um einen Stuhl zu finden und den Abend mit Blick aufs Wasser zu geniessen.
3. Ein schönes Willkommen nach einem Ausflug: ein Glas mit einer leckeren (alkoholfreien) Erfrischung in der Lobby.

Was ich mir anders wünsche
1. Auf dieser Reise waren – jenseits der Besatzung – zum Glück nur wenig Rauchende. Da es auch im Freien durchaus zu Geruchsbelästigungen kommen kann, wäre es aus meiner Sicht angenehmer, wenn nicht auf allen Tischen an Deck Aschenbecher stünden, um hier potenzielle Konflikte präventiv zu entschärfen.
2. Ich habe Verständnis für Logistikketten von Kreuzfahrtunternehmen. Aber die VIVA Beyond ist nur auf der Seine unterwegs und will „die Umgebung der Reise“ auch an Bord aufgreifen.

Aber wäre es nicht folgerichtig, auch französische Marmelade und Butter anzubieten? Ich habe sogar in Deutschland die Marmelade von Bonne Maman in kleinen Gläsern auf Frühstücksbüffets entdeckt und französische Butter gibt es sicher auch in kleinen Portionen verpackt. Und leider schafft es VIVA immer noch nicht, einen Orangensaft auf dem Frühstücksbüffet anzubieten, dem man nicht seine Herkunft aus dem billigen Tetrapak anmerkt.
3. Die nachfüllbaren Wasserflaschen im VIVA-Boutiquedesign haben mehr Fassungsvermögen als die klassischen VIVA-Wasserflaschen. Sie sind auch aus Metall gefertigt, aber ich habe zweimal die Erfahrung gemacht, dass ich sie nach dem Auffüllen mit Sprudelwasser nicht ohne Hebel (wie gut, dass ich immer einen Schuhlöffel aus Metall dabei habe) aufbekommen habe. Ausserdem ist der Boden nicht eben. Vielleicht habe ich ja eine Flasche aus „Montagsproduktion“ in meiner Kabine gehabt, aber diese Flasche ist weniger gut nutzbar als die von meinen früheren Reisen und taugt eher als Sammlerstück. Ich werde wohl in Zukunft auf meine Reisen weiterhin die klassische VIVA-Flasche mitnehmen, die ist bei mir in regelmässiger „Nachnutzung“.
4. Schon weil ich es logischer finde, die Seife fürs Händewaschen von aussen – auf Höhe mit dem Abschluss des Waschtisches – zu nehmen, aber weiß, dass das hier „andersrum“ hängt, ärgere ich jedesmal über die Beschriftung – für manche vermutlich ohne Brille schwerlesbar – bei der man nach der wesentlichen Information immer länger lesen (und suchen) muss, wenn man sich keine Body Lotion statt Seife vor dem Händewaschen nehmen will.

5. Warum gibt es eigentlich bei Gruppenausflügen Menschen, die sich gerne etwas abseits der Gruppe und als Einzige mitten ins Bild eines fotografierwürdigen Spots stellen? Erwarten die, für die Nachwelt von Wildfremden erhalten werden oder dass alle eine Editierfunktion für ihre Fotos haben, mit der man etwas löschen kann und hofft, dass die KI das bildgemäß ohne Person ergänzt?
6. Auf der VIVA Beyond gibt es statt des (falsch benannten) High Tea eine „Quatre Heur“.

Allerdings sind die Kuchen (und die Profiteroles) auch in dieser Variante wie sonst auch bei VIVA noch nicht ganz aufgetaut und nicht selbstgemacht. Hier gibt es noch Luft nach oben die postulierten hohen Ansprüche des Boutique-Konzeptes.
7. Am Abend vor dem Ausschiffen bekommt man eine Rechnung über die an Bord getätigten Ausgaben (das sind beim VIVA-All-Inklusive Konzept vor allem an Bord gebuchte Ausflüge oder Massagen) in die Kabine und hat theoretisch die Möglichkeit gleich per QR-Code zu bezahlen, etwas, was bei mir nie klappt. Aber man kann natürlich immer auch an der Rezeption bezahlen.



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